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Sportfachhandel muss online und offline stattfinden

Die Krise wirkte in Unternehmen wie ein Katalysator für Digitalisierungsprojekte. Mit ein Grund dafür ist das Einkaufsverhalten der Österreicher. Während manche Menschen seit dem ersten Lockdown 2020 gezielt regional einkaufen, verschob sich bei vielen der Fokus auch auf Onlinebereich. Der gesamte österreichische Onlinehandel stieg bis Ende 2020 auf rund 28 – 30 % an; im Sportfachhandel auf 15 %. „Diese Entwicklung zeigt, dass Menschen bei Sportartikeln den persönlichen Austausch vorziehen und gerne selbst ein Geschäft besuchen“, hebt Dr. Schwarting, Vorstand von SPORT 2000 Österreich, die Besonderheit der Branche hervor. Chancen und neue Wege der Digitalisierung muss man dennoch ergreifen, um die Bedürfnisse der Kunden auf allen Ebenen abzudecken. Die Zukunft braucht eine optimale Verbindung der Online- und Offlinewelt.

Digitaler Ladentisch – Start ins Onlinebusiness

Bereits 2016 führte SPORT 2000 als ideale Ergänzung des stationären Handels den digitalen Ladentisch ein. Der Screen ermöglicht Händlern eine noch flexiblere Sortimentsgestaltung, ohne zusätzliche Ware auf Lager legen zu müssen. Kunden können vor Ort auch online nach nicht vorrätigen Produkten suchen, diese direkt ins Geschäft bestellen und dort zeitnah abholen. Bis dato verfügen 40 Händler über einen digitalen Ladentisch, der auch als mobile iPad-Lösung integriert werden kann. „Die Einbindung eines digitalen Ladentischs schafft sowohl für den Händler als auch für den Kunden einen immensen Mehrwert. Es ermöglicht unseren Händlern, unabhängig von der Geschäftsfläche im Shop Spezialist zu sein und Generalist online“, so Schwarting zu den Vorteilen dieser digitalen Lösung. 

SPORT 2000 Onlineshop ergänzt stationären Handel

In Ergänzung zum bestehenden digitalen Ladentisch eröffnet der im vorigen Jahr initiierte SPORT 2000 Onlineshop neue Vertriebs- und Shoppingmöglichkeiten. Seit dem Sommer 2020 haben sich bereits 100 Händler dem Onlineshop angeschlossen und benutzen diesen als zusätzliche Verkaufsplattform, aber auch als digitales Schaufenster. So können sich Kunden jederzeit darüber informieren, welche Produkte es beim Händler gibt. „Die Kombination eines informativen Onlineshops mit individueller Beratung in den stationären Geschäften sehen wir als Geschäftsmodell der Zukunft. Online ist jedoch immer als Ergänzung zu der persönlichen Erfahrung vor Ort im Store anzusehen – diese steht immer an erster Stelle“, hebt Schwarting hervor. Vor allem Käufe von kosten- und beratungsintensiven Sportartikeln wie E-Bikes und Lauf- und Outdoorschuhen werden von Kunden nur in seltenen Fällen online getätigt. Hier stehen Beratung und der Einsatz von Hightech-Analysetools im Fokus. Diesen Anspruch erfüllen allen voran die SPORT 2000 Profi Händler in den Bereichen Bike, Run, Ski und Teamsport. Ab dem Frühjahr 2021 können sich Händler zudem als Berg Profis zertifizieren lassen.

SPORT 2000 rent: optimale Verbindung im Wintersport

Als eines der besten Beispiele für die optimale Verbindung von stationärem und Onlinehandel gilt das SPORT 2000 rent Angebot. Über die intuitive Onlinebuchungsplattform können Kunden im Winter Ski und im Sommer Bikes ausleihen. Die steigenden Umsatzzahlen bei rent bestätigen den Trend zum Ausleihen. „rent profitiert in den Sommermonaten vor allem vom anhaltenden Trendthema E-Bike. Immer mehr Menschen nutzen die Möglichkeit von ,test & buy‘. Das Bike wird online ausgeliehen, Probe gefahren und, wenn es gefällt, gekauft. Unabhängig ob Ski oder Bike, die oft kurzfristigen Buchungen fordern einen hohen Grad an Support, Service und Kompetenz von unseren stationären Händlern“, so Schwarting zu den positiven Entwicklungen von SPORT 2000 rent. Nähere Infos zu SPORT 2000 rent erfahrt ihr im vertiefenden Artikel „Verbindung von on- und offline: SPORT 2000 rent begleitet Kunden punktgenau auf der Customer Journey“.

Offline: Expertise von Mensch zu Mensch

Das Bedürfnis nach Austausch und persönlichem Kontakt mit Mitmenschen ist tief in uns verankert. Ein Umstand, der vielen seit der Corona-Pandemie wieder bewusst geworden ist – sowohl im beruflichen als auch privaten Umfeld. SPORT 2000 sieht genau aus diesem Grund den Menschen als Nummer-eins-Differenzierungsmerkmal im Sportfachhandel. Die selbstständigen, regional verankerten Sportfachhändler kennen ihre Kunden wie kaum ein anderer und differenzieren sich durch regionale Sortimente, die genau auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind. „Unsere Kunden vertrauen auf die Fachkenntnisse unserer Händler. Sich vor Ort von der Qualität und Passform des Produkts überzeugen zu können, ist für Kunden nach wie vor ein wichtiges Kaufkriterium. Die Möglichkeit, die uns die digitale Welt bietet, hebt den beratungsintensiven Sportfachhandel auf ein neues Level“, so Schwarting. Um auch weiterhin persönlichen, kundenzentrierten Service und beste Beratung bieten zu können, braucht es starken und gut ausgebildetes Personal. Wie eine Lehre bei SPORT 2000 aussehen kann, erzählt SPORT 2000 Nachwuchs Andreas Strobl im Interview.

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